Viele Gründe sprechen für GOLD WG

Unser Konzept auf einen Blick

Idee

Die professionelle Unterstützung von aktiven und agilen WG-Interessenten der Generation 50plus bei ihrem Bemühen, eine nachhaltig stabile WG zu finden oder selbst zu gründen.

Zielsetzung

Die Vorteile der WG-50plus als sinnstiftendes Wohnmodell und als zeitgemäßen Lifestyle einer breiten Öffentlichkeit bewusst(er) und bekannt(er) zu machen.

Vorgehensweise

Erste gesteuerte Vermittlung mittels einer wissenschaftlichen Methode, die von der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt wurde.

Namhafte Fürsprecher und Kooperationspartner

Neben der Ludwig-Maximilians-Universität München (kurz LMU) und Henning Scherf, Bremens Oberbürgermeister a.D., selbst überzeugter WG-ler und Verfasser zahlreicher Publikationen, gelang es GOLD WG unter anderem auch, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg für das Projekt zu interessieren. Die Abteilung für Soziale und Ökologische Gerontologie des Instituts für Psychologie will einige Wohngemeinschaften begleiten und insbesondere untersuchen, inwieweit ein harmonisches, gemeinschaftliches Zusammenleben positive Effekte auf das Älterwerden hat.

Sinnstiftendes Lebenskonzept

Unsere Vision ist, die positiven Aspekte der Wohngemeinschaft im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern und sie als „zeitgemäßen Lifestyle einer neuen, jungen Generation 50plus“ zu etablieren. Denn unserer Überzeugung nach bietet die WG – mehr als jede andere alternative Wohnform – die Möglichkeit, ein sinnstiftendes Lebenskonzept in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu realisieren.

Die Projektinitiatorin

Im Frühjahr 2012 suchte Monika Kohut selbst nach einer passenden WG beziehungsweise MitgründerInnen. Die Erfahrungen, die sie bei ihren - letztendlich erfolglosen - Bemühungen machte, motivierten sie, dieses Projekt zu beginnen.

Die Herausforderungen

Laut Umfragen namhafter Marktforschungsinstitute ist eine zunehmend große Zahl der Menschen im Alter 50plus an alternativen Wohnformen interessiert. Tatsächlich ist in den letzten vier Jahren, seit Beginn dieses Projektes, die Zahl der Wohn- und Hausgemeinschaften deutlich gestiegen. Mittlerweile gibt es allerorts private Initiativen und Gründungen. Aber es ist immer noch ein Lotteriespiel, wirklich passende Mitbewohnerinnen und Mitbewohner zu finden. Oft entwickeln sich schon im Verlauf der WG-Planungen unterschiedliche Vorstellungen, die die Projektgruppe spalten. Und auch der Alltag im Zusammenleben erweist sich dann nachfolgend oft als schwieriger wie ursprünglich angenommen: Falsche Erwartungen, eine falsche Einschätzung der tatsächlichen Gegensätze und Organisationsprobleme führen immer wieder zu Streitigkeiten und – im schlimmsten Fall – zur Auflösung der Wohn- oder Hausgemeinschaft.

Signifikanter Anstieg an WG-Interesse

Sowohl aufgrund eines zehnwöchigen Pilotprojektes als auch zahlreicher Daten und verschiedener Faktoren gehen wir davon aus, dass sich die Nachfrage nach innovativen Wohn- und Lebensmodellen für die Altersgruppe 50plus in den kommenden Jahren noch deutlicher erhöhen wird.

Ein erster Faktor ist, dass es immer mehr ältere Singles gibt. Diese Entwicklung wird einmal mehr unterstützt durch die steigende Rate an „Grauen Scheidungen“. Ehen, die nach mehr als 26 Jahren getrennt werden, machten 2013 bereits 14 Prozent aller Scheidungen aus.

Ein zweiter Faktor ist, dass die Rentenansprüche zunehmend – und zum Teil dramatisch - sinken. So sind beispielsweise in der BRD derzeit rund 25 Prozent aller Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich tätig. Laut ZDF Heute Journal und RTL News vom 22.10.2013 war bei den über 65-Jährigen bereits 2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 6,6 Prozent zu verzeichnen. Ein Anstieg von 10 Prozent jährlich wurde prognostiziert. Betroffen seien, so beide Medien, insbesondere Frauen im Westen.

Ein dritter Faktor ist das immer geringer werdende Angebot an bezahlbarem Wohnraum in den Ballungsgebieten.

Erste Plattform mit gefilterten Kontakten für WG-Interessenten 50plus

Auf der GOLD WG-Plattform haben aktive und agile WG-Interessenten der Generation 50plus nun erstmals die Möglichkeit, MitbewohnerInnen zu finden, die hinsichtlich ihrer Interessen, Bedürfnisse, Wünsche und auch finanziellen Möglichkeiten optimal zu ihnen passen. Darüber hinaus bieten wir ihnen die Möglichkeit, aus zahlreichen, optionalen Dienstleistungen zu wählen. Zu diesen gehören unter anderem die juristische Beratung beim Abschluss der Kauf- oder Mietverträge oder auch Mediation der WGs, um potenziell aufkommenden Konflikten vorzubeugen.

Mit der fachlichen Unterstützung von zwei Psychologinnen entwickelten wir zunächst einen umfassenden Fragebogen. Mit diesem werden unter anderem die signifikantesten Persönlichkeitsmerkmale und Erwartungen abgefragt. Mittels Algorithmen, die von der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt wurden, werden diese dann mit denen anderer Interessenten abgeglichen. Auf diese Weise werden diejenigen Gruppierungen identifiziert, bei denen die meisten Gemeinsamkeiten und nachhaltigsten Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind.

Zielsetzung ist, ein Maximum an Ausgeglichenheit zwischen den potenziellen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern zu gewährleisten und damit die Stabilität der zukünftigen Wohn- und Hausgemeinschaften nachhaltig sicherzustellen.

Hilfe

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